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Bezirksschornsteinfegermeisterin Stracke-Steiniger Drucken

 Anne Stracke-Steiniger

 

Bezirksschornsteinfegermeisterin
Anne Stracke-Steiniger
 „Ich wünsche allen Gründerinnen viel Glück!“
                                        

Das Unternehmen

Schornsteinfeger kennt jeder, dass in manchen Bezirken auch mal eine Schornsteinfegerin zu sehen ist und dann noch eine selbständige Meisterin ist auch heute noch eher selten!
In vielen Teilen der Welt gelten SchornsteinfegerInnen als Glücksbringer. Das kommt noch aus der Zeit als es für einen Haushalt eine Katastrophe war, einen verstopften Kamin zu haben, der schlecht zog und dadurch die Gefahr eines Brandes bestand. Glück zog dann wieder in ein Haus ein, wenn der Schornsteinfeger (oder Kaminfeger) kam, den Kamin säuberte und danach das Kochen und Heizen wieder uneingeschränkt und sicher möglich war. Auch heute noch gibt es regelmäßig Situationen, wo Anne Stracke-Steiniger gefordert ist, ihrem Ruf als Glücksbringerin nachzukommen. So z.B. wenn sie in ihrem Kehrbezirk auf ein Brautpaar trifft.

SchornsteinfegerInnen wie Anne Stracke-Steiniger sind als anerkannte Sicherheits-, Umwelt- und Energie-Experten tätig. Sie bieten Leistungen an, die sich innerhalb einer Reihe von Verordnungen und Gesetzen bewegen. So z.B. der VOSch (Verordnung über das Schornsteinfegerwesen), der KÜO (Kehr- und Überprüfungsverordnung oder der BImSchV (Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsgesetzes).

Anne Stracke-SteinigerIn Deutschland gilt das so genannte Kehrmonopol (Gebietsmonopol des Staates seit 1935 in Kraft, trotz anstehenden Veränderungen noch weiter gültig), in dem festgelegt ist, dass Hausbesitzer die gesetzlich vorgeschriebenen Tätigkeiten (Kehrungen, Überprüfungen, Messungen, Begutachtungen) nur durch den jeweiligen Bezirksschornsteinfegermeister(in) durchführen lassen dürfen. Bezirksschornstein
feger(innen) werden dabei als öffentlich beliehener Handwerker im Auftrag des Staates tätig.

Anne Stracke-Steiniger hat seit 15 Jahren einen eigenen Kehrbezirk. Sie ist für 2.600 Haushalte in einem sog. halbstädtischen Bereich zuständig. Laufende Fortbildungen (auch nach Feierabend im Fernkurs) geben ihr die Möglichkeit, neben den eher typischen Aufgaben einer Bezirksschornsteinfegerin, auch intensiv als Energie-Beraterin tätig zu sein.
Etwa 3 Tage in der Woche ist sie draußen bei den Kunden, die restlichen zwei Tage beantwortet sie telefonisch Fragen ihrer Kunden (z.B. was ist alles zu beachten, wenn ein offener Kamin eingebaut werden soll), erstellt Gutachen (z.B. zur Senkung von Heizkosten), erarbeitet Einsatzpläne (für das Kehren des Kamins und das Prüfen der Heizanlage) und kümmert sich um die Rechnungen/ Zahlungsmoral ihrer Kunden. Anne Stracke-Steiniger hat auch Personalverantwortung: Sie beschäftigt einen angestellten Schornsteinfeger und hat einen weiblichen Lehrling zu betreuen.

Kontaktdaten:
Anne Stracke-Steiniger
Bezirksschornsteinfegermeisterin
Im Alten Feld 30
51429 Bergisch Gladbach
Tel.: 02204/9799333

Der Weg zur Unternehmerin

Aufgewachsen bin ich in ländlicher Umgebung und habe eine damals für Mädchen eher typische Erziehung genossen. Das bedeutete für mich, meiner Mutter in Haus und Garten zur Hand zu gehen.
Mit den Jungens von der Grundschule habe ich mich trotzdem ich selbst auf das Gymnasium ging weiterhin getroffen. Einer dieser Jungens hat nach der Hauptschule als Schornsteinfegerlehrling angefangen und mir verdeutlicht, das er rundum mit seiner Berufswahl zufrieden ist. Durch seine Erzählungen über die Arbeit in luftiger Höhe hat er mich auf den Geschmack gebracht. Nachdem ich ihm signalisierte, dass auch mir dieser Beruf Spass machen könnte, hat er mir sogar eine Lehrstelle beschafft. Das tat er vermutlich nicht ganz uneigennützig, denn damals wurde noch “Kopfgeld” für die Vermittlung eines Lehrlings für das Schonsteinfegergewerbe bezahlt, weil es zu wenig Lehrlinge gab. Mein zukünftiger Chef hat meine Eltern zu Hause besucht deren Zustimmung für die Lehre eingeholt.

Bereits gegen Ende meiner Lehrzeit stellte ich fest, dass ich als Gesellin stark gefragt sein werde. Die meisten jungen männlichen Kollegen mussten i.d.R. nach der Lehre ihren Wehrdienst ableisten und standen damit für etwa zwei Jahre nicht mehr zur Verfügung. Das war einerseits Glück für mich, andererseits aber auch mein berufliches Los! Ich bekam nämlich immer nur befristete Verträge und Aushilfsjobs. Keiner meiner Chefs wollte eine Frau auf Dauer einstellen. Und auf Anne Stracke-Steinigerder Basis eines Zeitvertrags war keine Meisterstelle zu erhalten.

Für mich stand schon nach der Lehre fest, dass ich mich selbständig machen werde. Bereits mit 25 Jahren habe ich die Meisterprüfung abgelegt. Doch auch als Meisterin musste ich noch lange als Gesellin und in Aushilfsjobs arbeiten. Denn:  Es dauert meist einige Jahre, bis man einen eigenen Kehrbezirk bekommt! Ich musste hierfür nach der Meisterprüfung Jahr für Jahr einen Antrag stellen. Die Kehrbezirke orientieren sich nicht am Wohnort, es wird der Umzug oder die tägliche Anfahrt vorausgesetzt. 1993 habe ich (endlich) meinen eigenen Kehrbezirk zugeteilt bekommen. Ich war damals eine der ersten selbständigen Bezirksschornsteinfegermeisterinnen in Deutschland!

Bis zu meiner Selbständigkeit, habe ich drei Kinder bekommen, wobei ich jeweils nur kurze Zeit meine berufliche Tätigkeit unterbrochen habe. Nach dem dritten Kind leistete ich mir eine Kinderfrau. Ohne fremde Hilfe waren Haushalt, Kinderbetreuung und die Aufgaben als Schornsteinfegerin nicht mehr zu bewältigen - bei einem voll erwerbstätigen Ehemann.

Ich habe in diesem Beruf nur gute Erfahrungen gemacht, vielleicht auch deshalb, weil Männer und Frauen in diesem Beruf gleich bezahlt und auch gleich gefordert werden. Als Bezirkschornsteinfegerin kann ich mir mit etwas Planungsgeschick viel Freiheit bei der Gestaltung der Arbeitszeiten leisten, was mir nicht nur in Bezug auf die Familie sehr entgegenkommt. Außerdem bin ich finanziell weitgehend abgesichert, denn normalerweise bleibt mir mein Kehrbezirk bis zum Ausscheiden aus meinem Beruf erhalten. Nach wie vor macht mir meine Arbeit Spass. Ich habe viel und gerne mit Menschen zu tun und durch neue Herausforderungen, z.B. durch das steigende Umweltbewusstsein, bleibt mein Beruf spannend.
Rückwirkend betrachtet war ein Schornsteinfeger auch mein Glücksbringer!
 
German

Kurzprofil

Unternehmerin:
Heidi Oberhans
 
Hiedi Oberhans
 
„freudeamwerk - das beanspruche ich für mich und das liefere ich für Sie! Durch Aufdecken von Blockaden, Erkennen Ihrer Stärken, Ausbauen und Nutzen aller zur Verfügung stehenden Ressourcen...“

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Frauen, die Unternehmen gründen, sind...
 
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