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Ladies-First zu Gast in Berlin Drucken

März 2008 

Am Donnerstag und Freitag, den 6.3. und 7.3.2008, fand im Abgeordnetenhaus Berlin die Fachtagung „Unternehmensgründungen durch Migrantinnen“ statt. Das interdisziplinäre Projekt www.migrantinnen-gruenden.de , das vom BMBF gefördert ist,  lud Interessenten aus Beraterlandschaft, Forschung und Repräsentanten der Politik ein

und stellte Ergebnisse einer Untersuchung rund um das Thema „Gründungsaktivitäten von Migrantinnen“ vor. In Vorträgen und Präsentationen wurde u.a. das unternehmerische Leitbild der Öffentlichkeit und qualitative wie quantitative Forschungsergebnisse vorgestellt.

Es wurde festgehalten, dass das gängige Unternehmerbild  wohl kaum der Realität, sondern immer noch der traditionellen Idealvorstellung des männlichen, weißen Geschäftsmanns mit energischem Auftritt und Aufstiegsstreben entspricht. Familie und private Verantwortung z.B. als Vater werden außer Acht gelassen. Frauen werden in den untersuchten Broschüren und Beratungsangeboten aus dem Web kaum angesprochen und wenn, dann nur als eine besonders hilfsbedürftige Gruppe, die dem Leitbild angepasst werden muss. Ergebnis des ersten Forschungsabschnitts des Projekts „Migrantinnen gründen“ ist darum, dass „entrepreneurial diversity“  das Ziel sein sollte.

Aber nicht nur der Vergleich zum männlichen Unternehmer stand im Vordergrund: Unter Mitwirkung von ISI e.V. (Initiative Selbstständiger Immigrantinnen e.V.) wurden auch die Gefahr der Isolation durch ethnischen Ökonomie diskutiert, also wie die Spezialisierung einer ethnischen Gruppe innerhalb einer Branche möglicherweise Integration verhindert.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion gab es viel Stoff für Diskussionen über die Fördermöglichkeiten von Beratungseinrichtungen. Sollten Angebote der Berater generell auf spezielle Anforderungen von Migrantinnen zugeschnitten sein, oder könnte durch Vergabe von Zertifikaten BeraterInnen mit besonderer Qualifikation und Erfahrung ausgezeichnet werden und somit eine optimale Unterstützung erreicht werden?

Das Team von „Ladies First“ war mit aktuellen Ergebnissen, Broschüren, Postern und Flyern angereist. So konnte vielseitiges Interesse geweckt und Kooperationspartner gewonnen werden.

Es ergaben sich Möglichkeiten in Gesprächen Schnittpunkte zu anderen Projekten zu finden und Kontakte zu knüpfen. Wichtige Denkanstöße konnten aus den Fachvorträgen mitgenommen werden.

 

 
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