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Power für Gründerinnen Drucken

27.09.2006 

Erste BMBF-Projekte zur Qualifikation von Unternehmerinnen gestartet - mehr unter: www.global-electronics.net

Die Initiative "Power für Gründerinnen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll Frauen zur Gründung von Unternehmen motivieren und ihre Voraussetzungen verbessern. Das Ministerium stellt dafür insgesamt rund 6 Millionen Euro zur Verfügung.

Die ersten 14 Projekte der Initiative sind in den letzten Monaten angelaufen. Bisher sind 120 Antragsskizzen eingegangen, aus denen weitere Projekte in Vorbereitung sind. Das breite Themenspektrum zeigt das große Interesse der Wissenschaft an dem Thema Existenzgründerinnen. 

Die geförderten Projekte untersuchen beispielsweise, wo Frauen gründungsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben und wie dieses ihre Erfolgsaussichten beeinflusst. Ein Vorhaben geht der Frage nach, wie das Potenzial von Frauen mit geistes- oder sozialwissenschaftlichem Studienabschluss für wissensbasierte Dienstleistungen unternehmerisch eingesetzt werden kann. Einen weiteren Schwerpunkt bilden technologieorientierte Gründungen. Dort ist der Frauenanteil mit 10 bis 15 Prozent besonders niedrig. Verschiedene Vorhaben entwickeln Maßnahmen zur Steigerung des Frauenanteils bei Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Diese Maßnahmen reichen von der Vermittlung von Grundlagen wie der Erstellung eines Businessplans, Entwicklung von Gründerinnen-Assessments zur Potenzialanalyse und Selbsteinschätzung der eigenen Stärken und Schwächen, bis hin zu Gründungsplanspielen.


Untersuchungen haben gezeigt, dass eine qualifizierte Ausbildung besonders für Frauen ein wichtiger Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Unternehmensgründung ist. Die Zahl der selbständigen Frauen ist seit 1991 um 43% gestiegen. Dieser Gründungsboom der Frauen ist vor allem auf die höhere Bildung von jungen Frauen zurückzuführen. Jede vierte Gründerin ist hoch qualifiziert. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der selbständigen Frauen mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss verdoppelt. Dennoch ist die Selbständigenquote von Frauen erst halb so hoch wie die der Männer.


Zum internationalen Erfahrungsaustausch kommen am 14. und 15. September 2006 in Potsdam auf der vom BMBF geförderten Konferenz "Ausbildung und Qualifizierung - Schlüsselfaktoren für erfolgreiche Gründerinnen" rund 120 Fachleute zusammen.

 
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Kurzprofil

Unternehmerin:
Saskia Wolff
 
Saskia Wolff
 
 „Du kannst doch deinen sicheren Job im Beamtenstatus bei der Luftwaffe nicht einfach so kündigen, und Du bist viel zu jung für eine eigene Firma!“
 
 

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